HeNe-Laser 

Diese Seite befindet sich derzeit noch im Aufbau, ich bitte um etwas Geduld.

Der vom iranischen Physiker A. Javan ende 1960 erfundene Helium-Neon-Laser war damals das erste Lasersystem, welches kontinuierlich strahlen konnte. Der HeNe-Laser ist auch heute noch von grosser Bedeutung und unterscheidet sich mit seiner hohen Strahlqualität wesentlich von den modernen Halbleiterlasern. HeNe-Laser strahlen typischerweise bei 632,8nm im hellen rot, können aber auch im infraroten (1,15μm 3,39μm), orangen (612nm), gelben (594nm) und grünen (543,5nm) Spektralbereich arbeiten.

Ein HeNe-Laser besteht im Grunde aus einer dünnen Glaskapillare, einem Gasreservoir und natürlich einem optischen Resonator. Die Laserröhre ist im Verhältnis 5:1 mit Helium und Neon bei einem Druck von einigen Millibar gefüllt. Das Neon ist dabei das Lasergas und das Helium das Puffergas. Die Anregung erfolgt in der dünnen Glaskapillare bei einer typischen Spannung von einigen kV und einem Strom von einigen mA. Um die Entladung zu starten, wird zusätzlich eine hohe Zündspannung benötigt, die je nach Röhre zwischen 6-10kV variiert. Da sich bei solchen Lasern vor allem die Länge der laseraktiven Zone bzw. der Röhre auf die Ausgangsleistung auswirkt, ist die Leistung ziemlich begrenzt und überschreitet selten 100mW. Eine höhere Leistungsdichte (mehr Strom) in der Laserkapillare bringt keine wesentliche Erhöhung der Ausgangsleistung, im Gegenteil, hat sogar eine Abnahme zur Folge.